Die Kreisvorsitzende der FDP Oldenburg, Dr. Christiane Ratjen-Damerau hat die Entscheidung der Ersten Stadträtin Silke Meyn, auf die Einladung von Thomas Kossendey, parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungs- ministerium, zu einem Besuch unserer Streitkräfte in Afghanistan zu verzichten , mit großem Unverständnis und Empörung zur "Kenntnis genommen.
"Unsere Soldaten müssen wissen und sehen, dass wir bei dem was sie tun hinter ihnen stehen. Ein offizieller Besuch besonders unserer Oldenburger Soldaten im Einsatzland wäre ein wichtiges Signal gewesen, dass unsere Stadt sehr wohl zu schätzen weiß, was sie für uns und unsere Gesellschaft leisten. Es kann doch nicht an der persönlichen Befindlichkeit von SPD-Ratsherren liegen, dass die Stadt der Einladung von Thomas Kossendey nicht nachkommt - diese Entscheidung ist skandalös. Die Bundeswehr ist eine Parlaments-Armee, deren Afghanistan-Mandat gerade am vergangenen Freitag noch eine überwältigende Mehrheit im Deutschen Bundestag erhalten hat. Wir sind es unseren Soldaten schuldig, dass wir ihnen auch öffentlich Respekt zollen. Wäre meine Partei eingeladen gewesen, wären wir dieser Einladung sofort gefolgt", so Ratjen-Damerau.
Pressemitteilung 04-10 als PDF





